Das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden… im Klartext: den Hausarzt besuchen, weil die Knochen oder die Muskeln, immer noch nicht wollen, wie sie sollen und danach am Husemersee die herbstliche Idylle geniessen. Die Farben sind einfach jedes Jahr wunderschön!

Die Arbeit staut sich… so plottert der Plotter einen ganzen Nachmittag in heller Aufregung und ich knüble die Folie auseinander und fluche still vor mich hin. Die gebeugte Haltung ist nicht zwingend optimal mit den wehen Knochen, aber es MUSS einfach sein. Das Ergebnis überzeugt, grad habe ich die fertige Version bekommen – jetzt muss nur noch die Ausstellung einschlagen, wie eine Bombe. Ich werde berichten!

Ebenfalls zwingend ist der Besuch des Herrenausstatters… der Konfanzug am jungen Mann sieht aus, wie zu heiss gewaschen und der junge Mann braucht was Anständiges diese Woche – wir sausen mit dem Zug nach Zürich zu Michel, auswählen, anprobieren, bezahlen, einmal leer schlucken, rechtskumkehrt, nach 2.5h sind wir wieder daheim. Foto auf der Limmatbrücke für die Amis inbegriffen. Rekord!


Stippvisite bei unserem Bäumli! anlässlich des 101. Geburtstages meines Vaters. Das Bäumli ist gewachsen und der Großpapi hat, es wird uns täglich klarer, Wertvolles hinterlassen… den Klon, grad im Bild darüber etwa.
Und dann sind Herbstferien – ganz plötzlich. Die Youngsters verreisen in die Schoggifabrik (Motto des Pfadilagers) und die Oldies gehen in die Berge. Wir sind nicht allein… es dauert und dauert und dauert. Gopfridstutz!

Und der frisch von Eric in einer Nacht- und Nebelaktion geschriebene Lagersong hängt im Ohr… chum mit i d’Schoggifabrik, Ragusaaah und Schoggihaaas! brrrrr!
Die Besprechung in den Bergen erreiche ich mit hechelnder Zunge, aber sogar noch 10′ zu früh. Das Erdbeertörtli und der feine Kaffee beruhigen meine Nerven und die Wanderung am frühen Sonntagmorgen – ganz ehrlich, dafür wäre ich auch noch länger im Stau gestanden!


Vorbei am ersten Schnee dieser Saison hopsen, traben, flitzen, sausen wir über die leeren Alpen, vorbei an Alpenrosen, getrockneten Kuhfladen und dürrem Gebüsch nach Hause und geniessen die Streicheleinheiten bei strahlender Sonne. Schön war’s!

Auch schön war, dass wir diese Woche erstmals seit vielen Monaten wieder «richtig» unterwegs waren. Wir haben den beflügelnden Abend sehr genossen, neue Menschen kennen gelernt, alte Bekannte wieder getroffen und uns in der Diskussion mit verschiedensten Altersgruppen sehr wohl gefühlt. So gut uns allen der coronabedingte Rückzug tat, so gut tun uns auch wieder soziale Kontakte.

