Wie kommt man zum nähen?

Viele Ideen, Frust, Farbe und Inspiration und eine Nähmaschine...

Ich nähe, seitdem ich nicht mehr muss. Ich habe im 8. Schuljahr der akkuraten Nähschultante mit dem grässlichen Farbgeschmack (Stichwort: gelb-braun gestreifter Plüschpulli – nie getragen) meine Liebe gekündigt, war fortan mit den Jungs in der «Darstellenden Geometrie» und happy.  Und letztendlich ist nähen ja einfach das Erstellen eines dreidimensionales Gebildes aus einem zweidimensionalen Material. 

Burda-Nähschule und Lilo

Und abends und in den Ferien habe ich genäht. Anfangs nach Burda-Schnitten (Stichwort: «das aufgesetzte Paspeltäschchen» – kriege akut die Krise beim dran denken!), mit gütiger Hilfe meiner Nachbarin («Aha, hier haben wir zwei rechte Ärmel, das geht nicht!»), später in Nähkursen bei der Migros-Klubschule oder im «therapeutischen Nähen» mit meiner WG-Mitbewohnerin, die immer besonders fleissig war, wenn eine Trennung anstand. Kurzum: ich perfektionierte und die Stücke «für die Tonne» wurden rarer. 

Nach einer Knieverletzung hatte ich plötzlich Zeit. Zeit zum Hocken, zum ruhig Hocken und so erwachte meine Liebe zum Nähen neu.

Heute nähe ich dauernd, einfache, kompliziertere Dinge, für meine Familie, Freunde… nicht akkurat, aber farbig! Youtube-Videos, Instagram-Inspirationen... ich liebe es!

Ich bin keine Schneiderin, keine akkurate Nähtante, die alles auf den Millimeter genau ausrichtet, ich nähe gerne und viel und immer noch ab und an für die Tonne. Und liebend gerne farbig, kreativ und ganz bestimmt nicht so, wie «man» es erwartet…

Die letzten Werke immer im Blog...

Begegnungen

Wir haben vergangenen Samstag unser traditionelles «Open House» gefeiert. Eigentlich war es UNSER Open House – es hat niemand anders jemand eingeladen. Schade eigentlich. ABER: wir hatten ein ausgesprochen gemütliches, friedliches und intensives Open House. Rund 60 Gäste haben sich amüsiert, haben mit uns gequatscht, die Musik genossen, haben Julies

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der grosse Lachs!

Stricken – viele, viele Jahre habe ich einen grossen Bogen um Stricknadeln und Co. gemacht. Stier, bieder, hat mich einfach nicht inspiriert oder ich war nach langen, täglichen Zugfahrten in die Kantonsschule «ausgestrickt». Damals lag der Output bei rund einem Pullover pro Monat… Das hat geändert… und als ich den

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45!

Die Winterthurer Musikfestwochen sind eine Institution. Eben ist die 51. Ausgabe zu Ende gegangen mit einem wilden, lauten Punk-Konzert der «Dropkick Murphys». Und ich war dabei. Vom Anfang bis zum Ende. Während der wilden Hüpferei (dochdoch, habe durchgehalten) habe ich gerechnet. Lange, intensiv. Und noch einmal. Ups, das waren meine

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Theorie & Praxis

Neulich habe ich über die fruchtbare Zusammenarbeit mit ChatGPT berichtet, auch im Bereich nähen. Jetzt ist das «Werk» vollendet und was soll ich sagen? Mir gefällt’s. Jetzt muss der kleine Mann nur noch auf die Welt kommen, aber ohne Eile, das dauert noch. Ich bin ready. Und wenn ihr aufs

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Sommer – not in the city

Wir sind der Hitze im Unterland wieder entflohen und geniessen die kühlen Nächte, die Gewitter und die Frische im Allgemeinen. Unser Besuch aus den USA (links Kate, rechts Aviva) ist wieder in Ohio eingetrudelt und am erzählen und wir sind auch wieder erholt ab dem Reisetempo der Youngsters. Und was

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ChatGPT und nähen

Teil 1 eines Babygeschenks – das erste Mal hat mich ChatGPT bei der Zusammenstellung von Schnittmustern, Stoffqualitäten, Farben und Accessoires beraten und was soll ich sagen? Einfach toll! Natürlich halte ich mich nicht akribisch an die Ideen, aber statt stundenlang durchs Web zu surfen, habe ich in enger Zusammenarbeit mit

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