Das Knallbummpäng eines Feuerwerks geht mir seit längerem auf den Geist. Noch mehr stinkt mir die Output an Kartonröhren, angekohlten Plastikteilen und sonstigen Hinterlassenschaften am anderen Morgen, die daselbst auf der Straße, am Strassenrand, am Waldrand oder auf belebten Plätzen zu finden sind.
Und ja, auch mein Oldie Bob beginnt langsam, aber sicher, Feuerwerk nicht mehr als Aufforderung zur Arbeit zu verstehen, vielmehr zittert er den ganzen Abend und muss mit überzeugenden Argumenten (lies: Guetzli) zum Abschlusspinkeln nach draussen gebracht werden.
Kurzum, Feuerwerk, eigentlich nicht mehr meins… umso gespannter war ich auf die Alternative, die uns am Abend des 1. Januar geboten wurde.

St. Moritz hat am Abend des 1. Januars ein erstes Drohnenfeuerwerk präsentiert. Und was soll ich sagen? es war HAMMER! Aufreihen in Reih und Glied, Boote, Menschen, die Schweiz (mit rotem Licht am richtigen Ort) und alles sehr ruhig und poetisch… ganz ehrlich, von mir aus kann das normale Feuerwerk morgen verboten werden.
Wer sich das etwas detaillierter angucken möchte… (äxgüsi für die Werbung). Mir, uns hat es gefallen, den einen war zu wenig Action, zu wenig Atmosphäre! Nun ja, es ist nicht dasselbe, wie ein Feuerwerk, aber ich finde, etwas weniger Action schadet eigentlich den Schweizer Bergen auch nicht….
Wir wünschen allen einen guten Start zurück im Leben «B»! auf dass das neue Jahr ein gutes werde!