Zum 1. August – aktualisiert


Das traditionelle 1. August-Brötli mit denen beiden Fahnen. Angesichts des aufflammenden Nationalismus sind mir frohe Gedanken eher fern zu diesem Thema. Aber das Brötli war gut.
Wehret den Anfängen. Die Liebe zur Heimat, zur Tradition, zur eigenen Kultur darf nicht dazu benutzt werden andere Kulturen geringer zu schätzen. Wir sind -zum Glück- nicht alle gleich. Aber gleichviel wert! Das gilt für Frauen und Männer, für Menschen aller Haut- und Augenfarbe, für Langhaarige und Glatzköpfe, für Grüne, Rote, Schwarze und Blaue… lassen wir die Geranienkistli, das Réduit und den General Guisan hinter uns und machen einen mutigen Schritt vorwärts. Wir leben nicht mehr in der Zeit des 2. Weltkrieges, es ist einiges geschehen seither, so ist es nur logisch, wenn sich auch unsere Ziele ändern.
In der 1. August-Rede des Bundespräsidenten Alain Berset (der 24. übrigens) habe ich etwas gefunden, ein Satz, der mir Hoffnung gibt:
«Engagieren wir uns also für eine reformfreudige Schweiz – denn Reformen stärken uns!» –
Die ganze Rede findet sich übrigens hier –
Alain Berset, Bundespräsident, 1. August-Rede 2023