Was für eine Woche!

Die Woche 17, boah! die hatte es in sich. Der Wochenanfang «musikalisch» inspiriert… ich musste Eric nach Paris begleiten. Musste! kann er ja nicht allein, versteht sich von selbst. Das Wetter war mässig, aber he, ich hatte ja Zeit.
Ein «Abendessen with a View» im Quartier Montmartre, eine kurze Nacht und los ging’s! Eric hinter der unscheinbaren beigen Türe an der Rue Boyer abgeliefert… DER war mehr als happy. Das Foto rechts daneben zeigt’s… die Teilnahme an einer Masterclass mit Bob Clearmountain (übrigens einer der wichtigsten Musikproduzenten aktuell… unterwegs mit Rolling Stones, David Bowie, Brian Adams, Bon Jovi & Co.) in einem frisch umgebauten Studio, in absolut nerdiger Umgebung. Eric (auf dem Foto unten 2. von rechts) absolut und vollumfänglich happy und nachhaltig aufsaugend, wie ein Schwamm.





So musste ich mir also einen Tag in Paris um die Ohren schlagen – kurzum: es war herrlich. Ich war im Friedhof Père Lachaise, habe daselbst Edit Piafs Grab gesucht (und nicht gefunden), Jim Morrison’s gesucht und gefunden und mich von der eigenartigen Atmosphäre verzaubern lassen.





Nach soviel Morbidität und Melancholie war es Zeit, in die Innenstadt zu sausen. Farbenfroh, extrem busy, ich habe soviel Schönes gesehen und ja natürlich, auch das eine oder andere gepostet 🙂 Hier ein farbenfroher Einblick in die Futterabteilung der Gallerie Lafayette. Nö, weder Wohnen, noch Mode, noch Herrenmode habe ich so ausgiebig fotografiert.






Mein Mittagessen – der Hammer. Ich bin ja wahrlich nicht süss, aber das hier. Mmmmhhh! nähme ich grad noch einmal.
Die Eindrücke in einer kurzen Nacht sich setzen lassen, dem morgendlichen Verkehrszusammenbruch in Paris getrotzt und den TGV pünktlich und schweissnass erreicht. Métro macht’s möglich… und testet das Immunsystem. Wir konnte nicht umfallen, zu eng. Aber mit Eric reisen, einwandfrei!



Paris-Genf mit dem TGV, spannend, schnell. Und weil wir schon zu neuen Ufern aufgebrochen sind, haben wir noch schnell Gotti Kathrin samt Familie besucht. Wunderbare Filets de perche mit Aussicht inbegriffen. Wie schön, wenn auch andere Familien und Menschen unsere Furzhoppgaloppaktionen mittragen – Danke Vaqueros!






Zu Hause, warmer Regen sei Dank, akuter Frühlingsausbruch. Es grünt und spriesst an allen Ecken und Enden. Kurze intensive Arbeitstage und die Eindrücke verarbeiten und am Freitagnacht, statt rechtzeitig ins Bett zu plumpsen mit WanjAnnA das Wochenende einläuten. Und weil es grad so schön war, grad noch die Nachbarn dazu eingeladen.
Es ging dann alles etwas länger, als geplant… der Samstag startete zäh, aber halt, einer musste ja um 0800h bereit stehen. Milou verreist ins Pfadilager als Chef. Seither haben wir nichts mehr gehört – ein gutes Zeichen!

Aber noch war die Woche nicht zu Ende und ein nächster Höhepunkt folgte. «An evening with President Barack Obama». Angekündigt als «unvergesslicher Abend» hat der Abend vor allem eines gebracht: Inspiration. Inspiration zum Thema Politik, Wertewandel und Diversität. Eines ist klar… Barack Obama kein dummer Mensch, im Gegenteil. Die Mission der Obama Foundation: «Inspire, empower and Connect people to change their world!» ein Weckruf für alle aktiven Menschen, die agieren und nicht nur reagieren wollen und die diese Welt, UNSERE Welt mitgestalten wollen.
Die Ewiggestrigen, Rückwärtsorientierten waren auch da. Haben demonstriert. Zu fünft etwa… die Freiheitstrychler sind mit ihrem stinkigen Gefährt dreimal ums Hallenstadion gekurvt. Denen hätte ich gerne was mitgegeben. Am liebste eine Rakete auf dem Mond.
Meine grüne Jeansjacke dafür – die perfekte hoffnungsfrohe Farbe für jeden neuen Tag! Los geht’s!







“Change will not come if we wait for some other person or some other time. We are the ones that we’ve been waiting for. We are the change that we seek.”
Barack Obama