Blick zurück
Wir blicken zurück auf eine verregnete, verschiffte wunderbar aktive Woche. Es scheint, als ob die ganze Menschheit aus den coronaverseuchten Löchern gekrochen kommt und noch alles, wirklich alles vor der grossen Sommerträgheit erledigt werden muss. Immerhin ist Koni und mir diese Woche aufgefallen, wie auffallend höflich, zuvorkommend und kompetent Beratung im Fachgeschäft sein kann. Potzblitz, die haben was gelernt. Dankeschön!

Jodie war das Wetter egal – also mindestens das nasse Wetter. Am unverhofft heissen und wolkenlosen Samstagmittag in der Challengeclass hat sie wie wir alle mächtig gehechelt… allerdings kriegte sie keinen Sonnenbrand!

Ich konnte mich natürlich auch nicht zurück halten… musste nebst kiloweise Interviews noch einen saisonal vollkommen passenden Prototypen nähen (nach einem Gratisschnitt aus dem aktuellen Snaply-Magazin).
Musikmässig liegt im Moment noch alles auf Eis. Mein heissersehntes Konzert von Marcus King – abgesagt, alle Open Airs – abgesagt…. Wie schön, gibt es da neue Möglichkeiten…

Ein Live-Stream auf Youtube in die häusliche Stube. Nicht so toll, wie ein Live-Konzert, aber immerhin gitarret es nebenan live.
Und was macht eigentlich AnnA? ganz ehrlich… meteorologisch hätte die Maturreise ein besseres Timing verdient, aber launenmässig, war die Woche nicht zu toppen, sagt AnnA, eben mit Sack, Rucksack & Pack zur Türe reingeplumpst.
Gestartet am Dienstag nach dem Vorstellungsgespräch….

….mit fliegendem Mittagessen im Auto und nur knapp umgezogen und abgeschminkt, kam das nächste Bild bereits am Nachmittag aus dem Urwald.

Ok, da waren sie erst auf der Kyburg. Die Wanderung zum Zeltplatz Pfäffikon zwar nass. Und grau aber offenbar spassig. Die Nacht daselbst ebenfalls.

Das Wetter blieb allerdings nass und es wurde nur kälter, so dass die -zwischenzeitlich eingeschneite- Route von Preda über den Lai Palapuogna nach Spinas-Bever kurzum gestrichen und mit dem Zug untenrum absolviert wurde. Danach gibt es keine Bilder mehr… lädelä, miteinander kochen, eine Nacht Monopoly spielen und Spass haben. Recht so!
Abgeschlossen haben wir daheim Gebliebenen die Woche im Bahnhöfli Oberwinterthur. «Weisst Du, Mama, mit denen ist es immer lustig. Wir können richtig intensiv diskutieren, ich werde ernst genommen und die Diskussion geht etwas tiefer, als bis zum aktuellen Wetter», sagt Eric. «Das müssen wir bald wieder machen!». Wir Alten schliessen uns dieser Meinung nahtlos an.

Wir sind jetzt -unter anderem- umfangreich aufdatiert über Militär zu Corona-Zeiten, Militär, Waffen im Militär, über Prüfungen bei der ZHAW, Home-Office-Gespräche bei einer Bank in der Unterhose und dem Pischi-Oberteil mit einem Kunden und über das neue digitale, multimedial demnächst erscheinende Kochlehrmittel. Beinahe hätte ich ihn vergessen… den Söipfe Röbi.

Bild leider ziemlich unscharf zu später Stunde. Die Seife aber ein Traum und mit Pompon! Wer auch davon möchte… bitte sehr, hier lang!
Wir wünschen Euch eine spannende, bereichernde und rundum erfreuliche nächste Woche. Mögen die Sterne für mehr Toleranz und Aufgeschlossenheit stehen. Es ist Zeit vorwärts zu gehen, die Zeichen der Zeit zu erkennen und nicht am Althergebrachten kleben zu bleiben. Cervelat, das Rütli und die «bluemete Trögli» sind nicht das, was die Stärken der Schweiz ausmachen.