Notvorrat
Diese Woche überschlagen sich die Ereignisse. Wurden wir Oldies am Montagabend bei der Diskussion am Familientisch noch ungläubig angestarrt, als wir von «Absage Engadiner Skimarathon» und «Fasnacht» und Notvorrat sprachen, hat sich die Situation seit Montag sozusagen stündlich verändert.
25.02. erster bestätigter Fall in der Schweiz im Tessin
27.02. die Uhren- und Schmuckmesse wird abgesagt und die CH bestätigt den zweiten Coronafall.
28.02.20 alle Anlässe mit mehr als 1000 Besuchern sind ab sofort verboten. Also der Engadiner Skimarathon, die Basler Fasnacht, kiloweise Konzerte im Hallenstadion, der Autosalon in Genf… Firmen verzichten aufs Hände schütteln, es wird nicht mehr geküsst und alle waschen Hände. Oft und ausdauernd. Und schon wieder!
Dazwischen habe -auch ich- staunend vor leeren Pastaregalen im Coop gestanden, Desinfektionsmittel, Schutzmasken alles ausverkauft… kurzum, es sind spezielle Zeiten angebrochen und auch AnnA und Eric verstehen jetzt den Begriff «Notvorrat»!
Wir sind allerdings ganz leidlich ausgerüstet fürs Erste. Koni Coxsackie-Virusinfektion von 2010 sei Dank, haben wir seither immer Sterilium im Haus und auch unser Fressvorrat lässt uns immer mindestens zwei Wochen über die Runden kommen. Vielleicht nicht immer mit Wunschmenü, aber zum Brot backen, abwarten und Tee trinken reicht es allemal.
Aber es gab nicht nur «Corona» diese Woche… Besuchstag an der KBW…

..einfach ein schönes Schulhaus…

…und oh Wunder, der erste (und bis anhin einzige) Schnee dieser Saison! und der nachfolgende Sturm «Bianca» hat vollendet, was «Sabine» angerissen hat…

Versöhnt mit der wahrlich turbulenten Woche dann das Freitagstraining mit Elio.

Hundebesitzer haben einfach mehr davon. Und nein, Elio war nicht der Held des Tages, es war einfach SAUWEIT bis zu den Schilfspitzen am Horizont, aber wir arbeiten dran. Schön war es allemal!
Jetzt sind wir ins lange Wochenende gestartet. Abgesagte Fasnacht sei Dank, kam ein Gewerbe auf die gloriose Idee, die Läden könnten doch am Montag stattdessen öffnen. Geschäftstüchtig war er ja schon immer, der Herr J. S. aus W.!




