Familienbegegnungen
Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen!
Guy de Maupassant
Diese Woche stand eindeutig unter dem Thema «Begegnungen». Begegnet sind wir bereit am Sonntag einer grossen Anzahl Familienmitglieder… die Meyer-Rusca-Nachkommen haben sich zahlreich auf dem ehemaligen Familiensommersitz, dem Tusculum in Bülach getroffen.

Der sehr freundliche Empfang des jetzigen Hausherrn, Martin Bodmer, der uns Einblick in das Tusculum gab, der uns bewirtet und unterhalten hat, hat die älteren (tja, dazu gehören wir zwischenzeitlich auch) Semester aus der Reserve gelockt und Koni hatte vieles zu erzählen. Nein, die Einschusslöcher beim Hühnerstall haben wir nicht fotografiert.


Es staunten und parlierten, in CH-Deutsch, Deutsch, Französisch, Italienisch, in Englisch und Spanisch die Familienmitglieder, die da zahlreich aus aller Herren Ländern angereist waren, die sich seit Jahren oder noch gar nie gesehen hatten, die sich nur aus Mails und von Facebook kannten…

Selbst für ein Foto von AnnA und Eric war Zeit… die Schaukel unter dem grossen Baum bot sich aber auch direkt an.

Mit Eric habe ich noch die Dachzinne bestiegen – ein Selfie mit dem unscharfen Rand meines Handys… erinnert mich dennoch wohl noch lange an Erics Spruch da oben: «Ach, DAS hätten wir nie verkaufen sollen!» Der dezente Hinweise, WER dann den riesigen Garten und das Haus pflegen solle, konterte er klar und deutlich: «na Du. Mit dem Gärtner». Na immerhin…
Am Mittwoch dann eine weitere familiäre Begegnung. Inka, Elios Nichte, erweitert temporär unser Hunderudel, so dass wir jetzt also 16-pfotig unterwegs sind. Ich sage nur: ein Challenge!


Es ging nahtlos weiter mit spannenden Begegnungen….

Wir haben uns in Zürich von Pam verabschiedet, die nach ihrem Kurztrip zum Meyer-Meeting zurück nach Los Angeles geflogen ist. AnnA -frisch gestylt vom Frisör- in der Bildmitte, Eric und ich hatten einen wunderschönen Abend mit Pam in Zürich, derweilen Koni ganz in der Nähe auch spannend unterhalten wurde. ORDER, sage ich da nur. Schreie ich da nur!

Einmal mehr eine sehr inspirierende Veranstaltung des Europainstitutes, die Koni nachhaltig beflügelt hat und uns bereits zu allerlei regen Diskussionen Anlass bot.
Da war aber erst Donnerstag… am Freitag dann kiloweise Unterschriften für ein zukünftiges Wohnmodell, welches viele Begegnungen ermöglichen soll. Vorderhand begegnen wir mal dem Bauamt mit einer zweiten Baueingabe.


Das Altweibersommerwetter mit strammer Bise (lies: Kopfweh und brrrrr!) hielt Elio und mich allerdings nicht von der Masterclass ab. Im Hostig bei Lucrezia haben wir die Hunde ausgiebig müde gemacht. Eine ganz schwierige Wiese, mit hohem Gras, wechselnden Winderhältnissen und keinerlei Anhaltspunkte, um sich die Fallstelle zu merken. Für Hund. Und Meister… wir zwei waren nachhaltig geplättet danach.

Abgelenkt wurden wir aber auch durch die Action am Himmel. Auch die Patrouille Suisse hat trainiert und uns unterhalten.

Vermutlich ist es politisch komplett unkorrekt, sich daran zu freuen. Ich habe mich trotzdem gefreut…
Die letzten spannenden Begegnungen haben am Samstagabend stattgefunden. Wenig spektakulär im Chesselhus in Pfäffikon, aber durchaus eine Reise wert. Philippe Fankhauser samt Band. Und Mops.

Jetzt schauen wir mal, was aus diesen vielen Begegnungen wird! Wir wünschen Euch eine spannende Woche. Hier ist es die letzte «richtige» Schulwoche vor den Herbstferien. Will heissen: Prüfungen ohne Ende. Und es ist immer noch Probezeit.