KW 23 – bald ist Halbzeit

KW 23 – bald ist Halbzeit

Wahnsinnig, bald ist die erste Hälfte (die mir üblicherweise länger vorkommt) vorbei. Es ist Juni vom Allerfeinsten. Will heissen, Erdbeeren mit Schlagrahm. Täglich. Frisch. Vom Bauer!

Gibt es etwas Besseres?

Der Haushalt komplettiert sich. Eric freut sich riesig über sein neues Futonbett – noch mehr hätten wir uns gefreut, wenn das Unterteil nicht auf dem Transport beschädigt worden wäre… doof! Endlich wieder ein breites Bett! Es wäre allerdings nicht nötig gewesen, dass Eric grad dermassen krank geworden wäre und 22 von 24h darin verbracht hätte. Über 4 Tage hinweg. Und noch immer hustet er, wie ein kranker Igel. Und nein, Corona ist es nicht. Egal, doof ist’s!

Im Wald ist es beiden sommerlichen Temperaturen am schönsten. Es riecht frisch, die Bächlein plätschern noch und die Mücken halten sich auch in Grenzen. Von mir aus, muss es nicht mehr wärmer werden.

Auf der Zeughauswiese wächst der Seilpark Winterthur (Hinweis: www.seilpark-winterthur.ch wäre ein Surf wert). Ich freue mich einfach über diese wunderbare Furzidee! Es muss nicht immer alles Hochglanz lackiert sein, mit Kreativität und einer gewissen Portion Mut wird ganz vieles plötzlich möglich. Und ja, auch unsere Empty House Gallery nimmt Formen an. Immerhin der Wein ist schon am kühlen… keine Ahnung, WIE wir das hinkriegen, also das empty… aber wir werden es schaffen 🙂

Dann gibt’s noch ein Bild von Valentinos Firmung. Firmung, DAS war ja Neuland für mich. Wenn ich ganz ehrlich bin, bin ich ansatzweise etwas schockiert, in welchem Zustand sich die katholische Kirche präsentiert hat. Die Wahl der Worte, die Symbolik lässt tief blicken. Der Segen wird «gespendet» und Gott ist «barmherzig». Wir dürfen gnädig den Segen empfangen und -mit gesenktem Haupt natürlich- die Hostie (äxgüsi, den Leib Christi) aus den Händen des Obervikars im vollen Ornat empfangen. Dass er eine Treppenstufe höher steht, ist selbstverständlich… Da ist rein gar nichts von frischem Wind zu spüren. Wir haben eine gewaltige Portion männerdominierten Katholizismus erfahren. Schade!

Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass wir mit Valentino und seiner Familie ganz viele Werte teilen dürfen und einen wunderschönen Abend verbringen durften. Die christlichen Werte sollen uns verbinden, diese wollen wir weitergeben und miteinander leben… im Bild grad sehr symbolisch: die Pfadifreunde, die sich jede Woche von neuem für die Kids einsetzen, die miteinander Spass haben und ganz viel auf die Beine stellen. Eben, etwa einen Sarasani letzte Woche. Auch wenn das erste Pfadiversprechen (der Text stammt aus dem ersten einheitlichen Pfadiversprechen, welches Baden-Powell 1908 formuliert hat) heute etwas moderner interpretiert wird….

“On my honour I promise, that –

  1. I will do my duty to God and King.
  2. I will do my best to help others, whatever it costs me.
  3. I know the Scout Law and will obey it”

…so erkennt man doch nach wie vor den festen Willen, miteinander und füreinander unterwegs zu sein, sich als Teil einer Gemeinschaft zu erkennen und Regeln -ohne die es halt in einer Gemeinschaft beim besten Willen nicht geht- zu akzeptieren.

Und zu guter Letzt ein Fundstück aus der Fotokiste… unser Bam-Bam (hier gezeichnet von seiner heftigen Allergie, die ihn in ganz jungen Jahren fürchterlich plagte) mit seinem besten Freund Cliff.

einträchtig schnarchend