C6 – alles neu…

C6 – alles neu…

erlaubtes Foto!

na ja, nicht ganz alles neu, macht der Mai, aber vieles. Zum einen gratulieren wir AnnA zur Matur. Unverhofft, unerwartet, ungeplant… aber was ist Zeiten von Corona schon normal? Und nein, wir (Im Gegensatz etwas diesem Tagi-Journalist) sind keinesfalls der Ansicht, die Maturandinnen und Maturanden hätten das nicht verdient. Wer die letzten fast vier Jahre nicht gelernt, gestöhnt, gearbeitet, gebüffelt und geochst hat, wäre längst nicht mehr dabei. Und wer es bis anhin geschafft hat sich seriös vorzubereiten, hätte das auch auf die Matur getan und da im Rahmen seiner bis anhin gezeigten Möglichkeiten reüssiert. So what?

Mag sein, dass diese Maturanden drei Franzwörtli weniger können oder eine physikalische Formel nicht aus dem FF herunterbeten können. Egal, dafür können sie sich selbst motivieren, im Team auch über Distanzen arbeiten, Informationen zusammen suchen und auf Relevanz prüfen, sich selbst Kenntnisse erarbeiten… he, eigentlich die perfekte Voraussetzung für ein Studium.

Und nein, auch die Lehrer lagen im Fall die letzten Wochen nicht auf der faulen Haut… im Gegenteil, die haben sozusagen übers Wochenende ihren Stoff digitalisiert aufbereitet. Man möge ihnen die kleine Verschnaufpause gönnen… Und allen Nörglern, allen „ich musste auch eine Prüfung bestehen, die sollen jetzt auch“ sei eines verraten: das Bestehen der Matura ist kein Garant für ein erfolgreiches Studium oder Leben. Die Nagelprobe im Leben kommt. Mit oder ohne reguläre Matura.

Und sonst? Es hat endlich mal geregnet – das grün schiesst nur so aus dem Boden. Leider auch das Unkraut…

Die Schule hat nach den Ferien wieder begonnen – Eric geniesst sein pollenfreies Höhenasyl mit Hammeraussicht und der andere Allergiker die Stimmungen am frühen Morgen am Inn mit dem älteren Wuff, der offensichtlich in den absoluten Jungbrunnen gefallen ist und über die Wiesen galoppiert, fast wie ein Welpe.

Die Frauen halten die Stellung daheim, essen kiloweise Salat…

…und werkeln im Tal. Das verlängerte Wochenende musste ich dann allerdings doch in den Bergen geniessen…

Etwas Regen, viel Wind, etwas Schnee, viel Sonne und eine spannende Entdeckung auf dem Hundewackel. Eric möchte da einen Horrorfilm drehen… ein verlassenes Gebäude mit Schwimmbad, die Bäume wachsen aus dem Haus und zwar nicht zu knapp, halb zerfallene Wände, ein zugenagelter Eingang… ich bin gespannt auf die Bilder.

Zum Abschluss der Woche, eine Videokonferenz mit Los Angeles, Ventura und der Schweiz. Wie nah wir Pam und May samt Tochter Alex doch sofort waren und wie unendlich weit weg sie für den Moment sind…

Wir starten frohen Mutes in den Mai – alles neu… ok, nicht ganz neu, aber immerhin beginnt wieder so etwas wie Normalität Einzug zu halten und es bewegt sich. Bis bald