Nichtstun

Nichtstun

Wir tun nichts. Gar nichts. Also wir schlafen, liegen, «sind», wir denken, studieren, reden, hirnen, plaudern und ab und an mampfen wir Mailänderli oder sonst was Feines, trinken ein Glas Wein und noch mehr Wasser, sinnieren. Ja, manchmal muss das sein. Die letzten Woche waren wie immer gegen das Jahresende hektisch, randvoll mit Terminen, zu lösenden Herausforderungen, mit Endjahres-Musts, täglichem Kleinkram und organisatorischem Quark.

Dann sind die Ferien, die Feiertage da und dann biegt das Leben unverhofft in eine andere Richtung ab. Es gilt Tempo zu drosseln, nachzudenken, den Kompass neu auszurichten… die Weihnachtsfeiertage bei dichtem Schneefall sind perfekt dazu. Das Leben wird ruhig, besinnlich, die Welt (na ja, mindestens unsere) versinkt ausserhalb im Schnee und Geist und Körper versinken im Winterschlaf.

Doch gestern Abend, ganz plötzlich und unerwartet….

…der Schneefall stoppt, die Sonne bricht durch die Wolken, ein Licht am Horizont!

Tannenbaum und Küchenzauber, zu nächtlicher Stunde Besuch des Gottesdienstes – Oh Du Fröhliche und Stille Nacht! Mindestens WIR haben laut mitgesungen. Und uns amüsiert. Oh Du Fröhliche! Stille Nacht! und Ich steh‘ an Deiner Krippe!