Das Ferienbüro

Das Ferienbüro

Ja, das Leben hier in Athens ist etwas gemächlicher. Die Vögel zwitschern, Mama Reh mit zwei Bambis hopst in aller Ruhe über die Strasse im Quartier und frisst genüsslich an den schönen Blumen (ja, ich hätte gerne ein Foto gemacht, aber der Autofahrer hinter mir, fand das nicht nötig…)

Unser Lieblingskaffe hat leider am Montag geschlossen…

Nix mit Welcome – wir hatten ein extrem romantisches Frühstück auf dem Parkplatz mit furztrockenem Bagel. Glutenfrei, haben wir erst nachher gemerkt. Eric war extrem beglückt…

Den Montag haben wir «im Grünen» verbracht. Wir sind aufs Land gefahren und haben Joans Pferd besucht. Ausserhalb der Kleinstadt, also etwa 5 Autominuten weg ist es wirklich sehr ländlich.

Fährt ein Auto vorbei, springen alle heran – ist es Nachbar 1? der Pöstler? sonst ist hier draussen keiner…

Der Tag ging nahtlos grün weiter. Wir waren zum Nachtessen bei Dan und Joan eingeladen auf der Terrasse.

Sitzen im Grünen – herrlich!

Was bei uns nur kümmerlich als Zimmerpflanze wächst, wuchert hier wild! Wunderschön!

So, jetzt seid ihr alle wieder up-to-date. Wir senden herzliche Grüsse aus der Gitarrenwerkstatt (die einen) und dem Ferienbüro…

ich sitze dezent feuchtend auf der Schaukel – es ist wunderschön

Einmal mehr ein ganz anderes Amerika, das wir hier erleben dürfen. Sehr viele sehr nette Begegnungen auf dem Gemüsemarkt, in der Gitarrenwerkstatt, im Hotel, im Einkaufscentrum… nicht nur oberflächliches Blabla, interessante Gespräche über das Leben in der Schweiz, nicht Schweden, über die Alpen, den Schnee und -natürlich- die Politik. Auch wenn wir hier mutmasslich im tiefen Republikanerland sind, es gibt auch weitaus offenere Menschen hier, die keineswegs mit ihrem Präsidenten einig sind. Handkehrum, Europa ist soooo weit weg….